Der Tag diente wieder der Besichtigung. Zuerst Russell:
Dann ging es mit dieser Fähre (The Happy Ferry) nach Paihia.
Mittagessen:
Und wieder zurück nach Russell.
Abends habe ich mich dann draussen sitzend beim Abendessen sehr nett mit einem neuseeländischen Ehepaar unterhalten, welches ich unterwegs die letzen Tage schon immer mal wieder kurz getroffen hatte.
P.S.: Vor knapp zwei Jahren war ich auch mit der Fähre von Russell nach Paihia übergesetzt. Damals hatte mich Malcolm (ein Freund, den ich vor sieben Jahren hier in NZ kennengelernt habe) am Pier abgeholt und wir sind bei PhatHouse Brewing Co eingekehrt.
In Waintangi ging es nach dem Aufstehen gleich zu den Waitangi Treaty Grounds. Hier wurde 1840 der Vertrag von Waitangi unterschrieben (https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Waitangi). Sehr interessante Ausstellungen in unterschiedlichen Gebäuden. Hier weiter Eindrücke:
Danach ging es mit der Fähre nach Russell.
Blick vom Campingplatz:
Der Besuch im Duke of Marlborough hat mich im Gegensatz zum letzten Mal weder sitzplatztechnisch noch essenstechnisch überzeugt. Schade.
Am morgen habe ich mich entschieden, noch für eine weitere Übernachtung in Hihi zu bleiben und mir die Umgebung anzugucken. Aber erstmal etwas frühstücken
mit dieser Aussicht.
Mittagessen in einem Yachtclub. Kalter Fischsalat („raw fish“) – anders, aber lecker.
Abendessen dann im Mangonui Fish Shop. DER Laden im hohen Norden NZs.
Heute habe ich mir dann die noch stehenden Kauris angeguckt.
Da sind sie:
Te Matua Ngahere (Vater des Waldes):
So entstehen Baumfarnblätter:
Die Schuhreinigungsstation zum Vater des Waldes (gegen Kauri Dieback – eine Krankheit, die die Kauri-Bäume sterben lässt):
Und weiter
zu Tane Mahuta (Gott des Waldes):
Das ist der größte Baum Neuseelands und angeblich der 5. größte der Südhalbkugel. Der Baum selbst erzeugt ein Ökosystem mit über 100 Tier- und Pflanzenarten. Nicht nur der Wipfel ist riesig; die Wurzeln sollen bis in eine Tiefe von 5 Metern gehen und den Umkreis des Wipfels deutlich überbieten. Und der Kauribaum wächst nicht nur in die Höhe, sondern er dreht sich auch, um sich besser gegen Wind zu wappnen. Das sieht man am Stamm aber erst, wenn der Baum ca. 1000 Jahre alt geworden ist.
Der oberer Teil des Baumes über meinem Fahrzeug:
Und weiter
über Omapere
nach Rawene zur Fähre.
Diese fährt nach Hokianga.
Unterwegs nach Whatuwhiwhi noch eine kleine unscheinbare Kirche:
und ein Monument zum Ausbau des State Highway 1:
Abends kam dann der letzte Vollmoment des Jahres raus
An nächsten Morgen musste ich wieder nach Dargaville und mich um den kaputten Reifen kümmern. Hier nochmal der Übeltäter:
Da der neue Reifen erst am Nachmittag geliefert werden sollte, entschloss ich mich, eine weitere Nacht in Dargaville zu verbringen und, auf Vorschlag eines meiner Helfer, mir nochmal das Kauri-Museum in Matakohe unzugucken. Auf dem Weg dahin in Ruawai:
Nun einige Eindrücke aus dem Museum:
Links und rechts das Holz zum Text.
Danach nochmal nach Pahi zu einer anderen Baumsorte:
Noch ein kurzer Abstecher zum Piroa-Wasserfall (dichter kommt man leider trocken nicht ran).
Heute habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Feuerlöscher benutzt (ausserhalb eines Trainings). Aber der Reihe nach.
Morgens in Pouto,
da wo der rote Stecker steckt.
Zurück über Baylys Beach.
Nein, nicht die Textur meines neues Sofas (aber vielleicht später), sondern einfach Strand.
Dann wollte ich beim Maunganui Gap zum entsprechenden Hügel (459 m), aber der Weg war so zugewachsen, matschig und nicht einsehbar, dass ich die Wanderung abgebrochen habe.
Auf dem Rückweg ist mir dann mein hinterer linker Reifen abhanden gekommen. Ich hatte plötzlich keine Traktion mehr, bin angehalten und mir schlugen kleine Flammen aus dem Rest des Reifens entgegen. Also Feuerlöscher raus.
Ich habe dann beim Campervermieter angerufen (Warteschlange, ohne Worte; bin in Australien rausgekommen; die konnten mich trotzdem orten). Es wurde „Road Assistance“ informiert; von denen bekam ich eine SMS (ETA: 60 Minuten). Aber nach den 60 Minuten war schon der Ersatzreifen dran.
Profis und ihr Equipment. Zwei richtig nette Kollegen. Wussten gleich, was zu tun ist. Und weil die gerne Lion Red trinken (statt ich lieber Craft Beer aus NZ), bekam ich auch gleich eine Kostprobe in die Hand gedrückt.
Und die Aussage „du kommst heute noch zum Kauri Coast TOP 10 Holiday Park – der ist toll“ bewahrheitete sich dann auch noch.
Warum fahre ich eigentlich immer wieder nach NZ? Diese Frage bekomme ich immer wieder vor einem erneuten NZ-Urlaubsantritt zu hören und stelle ich mir natürlich auch manchmal selbst. Der heutige Tag war wieder ein richtig guter Grund dafür.
Morgens in Dargaville im Blah Blah Blah Cafe frühstücken. Ein nettes kleines Frühstücks- und Mittagessen-Restaurant mit immer freundlichem Personal. Nichts besonderes eigentlich, aber genau das macht es für mich besonders, weil einfach die Atmosphäre stimmt.
Ich hatte schon zuhause den Plan ausgearbeitet, die Halbinsel südwestlich von Dargaville zu besichtigen. Da war ich noch nie. Ein Abstecher nach Glinks Gully (mein Camper ist auch zu sehen).
Ein weiterer Abstecher nach Kellys Bay.
Und dann kommt man in Pouto an. Der Campingpatz ist leer (es war kein anderes Fahrzeug dort), die Aussicht ist traumhaft und das Wetter kann nicht besser sein.
Eine Wanderung zum Leuchtturm stand an: 7 km hin, dann 300 m rauf und entsprechend zurück. Der Campingplatzmeister fragte mich, ob ich wüßte, was ich tue, genauso hilt jemand im Auto an, bevor ich zum Pier gekommen war und die Wanderung noch gar nicht gestartet hatte.
Da geht es gleich hoch.
Der Rückweg …
Und zurück auf dem Campingplatz immer noch nicht los.